Realistische Unfalldarstellung 2008 in Teterow

Wer die Realistische Unfalldarstellung kennt, weiß das es eine blutige Angelegenheit ist.

Realistische Unfalldarstellung II 2008. Foto: JRK-MV-Bildarchiv
Wer die Realistische Unfalldarstellung kennt, weiß das es eine blutige Angelegenheit ist

Wer jedoch beim JRK ein RUD Seminar besucht, kann noch ganz andere Sachen erleben. So geschah es auch am Wochenende 14.-16.11.2008 in Teterow.

Interessierte Jugendliche, im Alter zwischen 15 und 23 Jahren trafen sich in der Jugendherberge Teterow. Hauptaugenmerkmal lag darauf die Dinge, die am Anfang des Jahres bei einem RUD Grundseminar gelernt wurden, zufestigen und die erlernte Technik weiter zu vertiefen.

Anfänglich, um die Teilnehmer auf das Thema einzustimmen, wurden Fallbeispielkärtchen ausgegeben mit der Aufgabe diese in Gruppen- oder Einzeldarbietungen zu mimen. Schon hier stand fest, das solch Situationen nicht so einfach darzustellen sind. Man muss seine Rolle mit vollem Einsatz spielen und die Verletzung richtig und gekonnt in Szene setzen. Hierbei hatten alle Teilnehmer viel Spaß und bekamen ein Lob für ihr dargebrachtes schauspielerisches Können.

Der Samstag, wie auch am Sonntag, war eine Aneinaderreihung von Unfällen und Verletzungen. Am
Morgen starteten die Teilnehmer mit kleineren Verletzungen, wie zum Beispiel Schnitt- und Schürfwunden um sich auf die anstehenden Verletzungen einzustimmen. Es wurde sich von Verbrennung, über Biss- und Platzwunden, bis hin zu Amputationen hoch gearbeitet. Die beiden Ausbilderinnen zeigten unter anderem wie man eine naturgetreue offene Bauchverletzung schminkt. Ab diesem Punkt waren alle Hemmungen gebrochen und jeder wollte ausgefallene und schwerwiegende Verletzungen schminken. Es wurden Hollywoodreife Wunden geschminkt und bei der ein oder anderen müsste man zweimal hinschauen um zuerkennen, das es sich nur um eine Darstellung handelte

Alles in allem war dies ein gelungenes Wochenende für alle Beteiligten. Sie haben neue Sachen gelernt und konnten dies mit einer menge Spaß verbinden. Ein dickes Dankeschön an alle die, die dazu beigetragen haben.

Text: S. Rudolph

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