Notfalldarstellung Grundkurs vom 19. - 21.März 2010 im BZ in Teterow

Am Wochenende vom 19. - 21.März 2010 fand in Teterow unser Grundkurs in der Notfalldarstellung statt.

Teilnehmer des RUD - Grundkurses. Foto: JRK MV - Bildarchiv
Teilnehmer des RUD - Grundkurses

Bereits am Freitag Nachmittag reisten die Teilnehmer aus ganz M-V an und machten sich mit der Bildungsstätte vertraut. DRK Ausbilder Ralph Lindenau aus dem Kreisverband Güstrow erklärte den zukünftigen Realistikern und Mimen was Notfalldarstellung bedeutet.

Er erzählte ihnen, dass die Ursprünge der Notfalldarstellung aus der britischen Armee kamen, wo Schauspieler als Mimen auftraten, um die Sanitäter an Verletzte zu gewöhnen, denn sie bildeten mit Hilfe der im Theater üblichen  Schminkmaterialien Wunden nach, die bei Einsatzübungen in realitätsnahen Situationen zur Anwendung kamen.

Im Jugendrotkreuz lernten unsere Teilnehmer an den folgenden Tagen Riss-, Schürf-,  Platzwunden und Verbrennungen darzustellen, auch Knochenbrüche, abgetrennte Finger und Bauchverletzungen durften nicht fehlen. Als Mimen konnten sich dann die Teilnehmer betätigen, um Notfälle so echt wie möglich darzustellen und das richtige Verhalten zu trainieren.

 

Polizeihauptkommisar Mario Tschirn hielt einen anschaulichen Vortrag zur Sucht- und Drogenprävention. Foto: JRK MV - Bildarchiv
Darstellung einer Schnittwunde

Abends trafen sich die Teilnehmer im JRK- Raum und im Bergringstübel, um Musik zu hören, sich auszutauschen, Spiele auszuprobieren und am Billardtisch wurden die Besten ermittelt, so dass für viel Abwechslung gesorgt war.

Am Sonntag fasste Ralph Lindenau noch einmal alle Übungen zusammen, Fragen konnten gestellt werden und die Teilnehmer wurden von ihm in die Arbeit eines Rettungsassistenten eingeführt.

Abschließend können wir sagen, dass der Kurs allen viel Spaß gemacht hat, sie viel gelernt haben über das Schminken und Mimen von Verletzungen, wie wichtig der erste Hilfe Kurs vorweg war, um die Übungen so realistisch wie möglich zu gestalten und sich in die Situation des Verletzten hinein zu versetzen.

Wir wünschen jetzt allen viel Spaß und Freude beim Ausprobieren in den Gruppenstunden im Kreisverband und bei den zahlreichen Übungen und Wettbewerben die in diesem Jahr auf sie warten.

Text: A. Kreklau

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