Das Deutsche Jugendrotkreuz mit seinen rund 100.000 Mitgliedern bundesweit wollen in der Zukunft die Bereitschaft der
Jugend fördern, Blut beim DRK zu spenden.

Engagierte JRK-Gruppen und ein starker Partner - das ist ein Erfolgsrezept. Am 31. Oktober war Anmeldeschluss für die Teilnahme an der Aktionswoche "BLUT + JUNG", die die DRK-Blutspendedienste und das Jugendrotkreuz im Juni 2010 gemeinsam durchführen. Und der Anmeldestand kann sich sehen lassen: 86 Gruppen aus 17 Landesverbänden haben sich angemeldet.
Bei der Kooperation geht es darum, gemeinsam einen attraktiven Blutspendetermin für junge Leute auf die Beine zu stellen. Die JRK-Gruppen werden von der Öffentlichkeitsarbeit, der Anmeldung bis hin zum Imbiss alles planen und umsetzen. Die DRK-Blutspendedienste unterstützen die Gruppen und nehmen natürlich das Blut ab.
Die meisten Gruppen werden ihren Termin in der Woche vom 14. bis 20. Juni 2010 durchführen. Aber auch Termine außerhalb dieser Woche sind möglich - denn schließlich geht es um die gemeinsame Idee. Und die ist nicht an einen Termin gebunden.
Das gemeinsame Plakat für die Aktionswoche wird übrigens auch vom JRK gestaltet: Alle JRKler/-innen waren aufgerufen, einen Plakatentwurf bis zum 30. November 2010 einzureichen.

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Wer zum ersten Mal Blut spendet oder sich noch nicht vollkommen sicher ist,
der hat oft Fragen oder Bedenken. Wie funktioniert das Blutspenden? Was
passiert dabei eigentlich mit mir? Kann mir das Blutspenden gesundheitlich
schaden? Um gleich einige Antworten vorweg zu nehmen: Blutspenden tut nicht weh.
Es besteht keine Ansteckungsgefahr und es schadet nicht der Gesundheit,
sondern fördert sie eher. Vor allem aber: Eine Blutspende kann für das
Leben eines anderen Menschens entscheidend sein! Die Blutspende selbst
dauert nur wenige Minuten, mit der Aufnahme der Spenderdaten, der Registrierung,
der ärztlichen Untersuchung und der Erholungsphase nach der Spende muss mit
einem gesamten Zeitaufwand von etwa einer Stunde gerechnet werden.
Voraussetzung für das Blutspenden ist, dass sich die Blutspender gesund
fühlen. Zum ersten Mal dürfen sie zwischen dem 18. und 60. Geburtstag
Blut spenden. Nach dem Blutabnehmen werden die Spender kostenlos vom DRK
verpflegt und bekommen noch ein kleines Geschenk als Dankeschön. Das
Blut wird nach der Entnahme in einem Labor untersucht. Sollten dabei
auffällige Befunde auftreten, die ein Hinweis auf Krankheiten sein
können, werden die Spender/-innen umgehend darüber informiert.
Nach etwa drei Wochen erhalten die Spender dann noch ihren Unfallhilfe-
und Blutspender-Pass. In diesem Pass sind alle wdichtigen Angaben zur
Person hinterlegt.
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© Letztes Aktualisierung: 20.02.2011 - 18:01 Jugendrotkreuz Mecklenburg - Vorpommern